Kaum jemand nutzt Umarmungen noch dafür, um jemanden zu zeigen, dass er einem wichtig ist. Sie dienen nur noch zur Begrüßung und zum Abschied. Dabei denkt niemand daran, wie wichtig einem die Person ist, die er umarmt. Der Sinn ist vergessen worden, die Umarmungen werden als Selbstverständlichkeit erklärt. Es nimmt alles seinen Lauf. Es ist einfach keine große Gabe mehr, jemanden zu umarmen. Sie sind wertlos geworden. Doch insgeheim wünscht man sich, dass der Gegenüber die Umarmung ernst nimmt und sie für wertvoll hält und nicht nur als tägliche Routine.

unsichtbarexistierend:

und deswegen bedeutet mir deine Umarmung damals so viel, weil sie sich echt anfühlte im Halbschlaf. Da steckte mehr dahinter, denn es war keine Begrüßung und Verabschiedung. 

Aber wieso meldest du dich dann nicht? Wenn ich alles versuche neutral zu sehen, können all die Momente zwischen uns nicht Zufall oder Nichts gewesen sein. Hast du Angst? Angst davor, dass es falsch sein könnte? Oder magst du mich wirklich nicht?

(Quelle: be-happy-feel-pain, via zumschweigenfehlenmirdieworte)

"Ich hab im Leben immer gewartet, dass halt irgendwann auch mal der Hauptfilm beginnt und das ist aber irgendwie nie eingetreten. Man ist so in der Schule und denkt sich so “Okay alles klar, wenn endlich die großen Ferien anfangen beginnt endlich die große Freiheit” oder wenn man endlich die 10. Klasse geschafft hat oder die und die Klausur überwunden hat oder sein Abi gemacht hat oder was weiß ich. Und danach ist es dann halt Zivildienst oder das Studium, dann die Probezeit im Job - die Erwartung ist immer, dass wenn man dieses Ding dann geschafft hat, dass es danach so “Klick” macht und dann beginnt endlich das richtige große Leben. Aber dieser Punkt, der kommt halt nicht."

Prinz Pi - Kompass ohne Norden (via fassadenmensch)

bald Abi in der Tasche aber nichts erreicht

Bald frei aber doch gelangweilt

(via sein-wie-ich)

(via insane-and-insecure)